Symptome der Dehydration bei Hunden

Genau wie Menschen sind auch Hunde für das Problem der Austrocknung anfällig. Es ist der Zustand, wenn ein unnatürlich großer Prozentsatz von Flüssigkeiten dem Körper verloren geht. Ein Hundekörper besteht aus einem signifikanten Anteil an Wasser und die Austrocknung kann sogar mit dem Verlust von nur 10-15% der Körperflüssigkeiten verursacht werden. Zusammen mit Wasser kann das Tier auch wesentliche Elektrolyte wie Kalium, Natrium etc. verlieren, was zu schweren gesundheitlichen Problemen führen kann. Daher ist es wichtig, dass jeder Hundebesitzer über Symptome, die durch Austrocknung verursacht sind, Bescheid weiß und unverzüglich notwendige Maßnahmen ergreift, wenn die Notwendigkeit dafür entsteht.

Ursachen der Austrocknung

Die häufigste Ursache für den Verlust von Flüssigkeiten bei Hunden ist ein ungewöhnlich schweres Keuchen. Wenn Hunde der Hitze ausgesetzt sind oder wenn sie den intensiven körperlichen Aktivitäten nachgehen, keuchen und sabbern sie, um sich abzukühlen, da sie im Unterschied zu Menschen keine Schweißdrüsen haben. Bei diesem Prozesses verlieren sie viel Körperflüssigkeit und wenn sie nicht sofort Trinkwasser bekommen, kann die Dehydratation einsetzen. Diarrhöe oder Erbrechen kann auch die Ursache der Austrocknung sein. Andere Krankheiten, die zu Austrocknung führen, sind Fieber, Nierenerkrankungen, Diabetes u. ä.

Symptome

  • Eines der häufigsten Symptome ist der Verlust der Elastizität der Haut. Wenn Sie vermuten, dass Ihr Hund unter Austrocknung leidet, hilft ein einfacher Elastizität-Test bei der Diagnose. Heben Sie die Haut Ihres Hundes um die Schultern an. Verfolgen Sie aufmerksam, wie schnell sie in die Ausgangsposition zurückkehrt, wenn die Haut losgelassen wird. Wenn es langsam erfolgt, kann Ihr Haustier dehydriert sein. Dies ist jedoch kein zuverlässiger Test, weil die Elastizität der Haut auch davon abhängt, wie dick oder dünn der Hund ist.
  • Ein weiteres Zeichen der Austrocknung ist Lethargie. Wenn Ihr Hund, normalerweise sehr lebhaft und energetisch, plötzlich an kein Spiel mehr interessiert ist und sich lange Zeit nicht vom Fleck rührt, ist das Risiko der Austrocknung hoch. Eine Appetitlosigkeit bei Hunden ist ein weiteres deutliches Symptom – wo Ihr Tier ständig jede Art von Nahrung verweigert, manchmal sogar Wasser. Überprüfen Sie, ob der Hund einen schnellen Herzschlag hat, weil dies ein weiteres Symptom der Austrocknung ist.
  • Die Augen eines dehydrierten Hundes sehen oft eingesunken aus, manchmal erscheinen auch der Mund, das Zahnfleisch und die Nase trocken. Üblicherweise sind der Mund und das Zahnfleisch eines gesunden Hundes nass und rutschig. Allerdings nimmt die Dehydrierung die Feuchtigkeit von diesen Bereichen weg, macht sie trocken und klebrig. Ein weiterer Test ist eine s. g. Rekapillarisierungszeit. Drückt man das Zahnfleisch sanft ein, dann wird die Druckstelle weiß, durch den Druck wird die Blutzufuhr zu dieser Stelle unterbrochen. Lässt man wieder los, dann kann man sehen wie das Blut zurückströmt, weil die Stelle wieder rötlich wird. Allerdings, wenn es weiß bleibt, oder wenn es zu langsam wieder rötlich wird, steht das Risiko der Austrocknung zu hoch.

Behandlung

Ein dehydrierter Hund sollte so schnell wie möglich zum Tierarzt gebracht werden. Vorher jedoch sollen Sie bestimmte Schritte vornehmen, um den Hund zu rehydrieren. Bringen Sie Ihren Hund an einen kühlen schattigen Ort und lassen Sie ihn viel Wasser trinken. Wenn jedoch die Entwässerung schwer ist, machen Sie nicht den Fehler, indem Sie Ihren Hund das Wasser zu schnell schlabbern lassen, da dies zum Erbrechen und einen weiteren Verlust von Körperflüssigkeiten führen kann. Sie können auch versuchen, Ihrem Hund Pedialyte, ein Elektrolyt-Produkt zu geben, das bei der Wiedererlangung der verlorenen Elektrolyte im Körper hilft. Allerdings, wenn sich Ihr Hund Wasser zu trinken weigert, eilen Sie zum Tierarzt zur Behandlung.

Die Dehydratation kann zu schwerwiegenden Problemen wie Organversagen und manchmal sogar zum Tod führen, so ist es in Ihrer Verantwortung als Hundehalter alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um den Hund davor zu schützen. Sie müssen dafür sorgen, dass Ihr Hund ausreichend hydratisiert den ganzen Tag bleibt. Stellen Sie mehrere Schüsseln mit Wasser an verschiedenen Orten im Haus ab, um sicherzustellen, dass Ihr Hund regelmäßig Wasser trinkt. Füttern Sie Ihren Hund mit feuchter Nahrung. Während der heißen und trockenen Tage soll der Vierbeiner besser zu Hause bleiben.

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