Symptome von niedrigem Blutzucker bei Hunden

Glukose ist die wichtigste Energiequelle für Mensch und Tier. Sie wird gewonnen, wenn der Körper Kohlenhydrate aus der Nahrung abbaut. Viele Faktoren könnten einen gefährlichen Zustand mit extrem niedrigen Blutzuckerwerten verursachen, was als Hypoglykämie bekannt ist. Nach Ansicht der meisten Experten tritt bei Hunden die Hypoglykämie auf, wenn ihr Blutzuckerspiegel unter 70 mg / dl liegt. Die Krankheit betrifft Welpen stärker als erwachsene Hunde. Manchmal können hypoglykämische Welpen Krampfanfälle haben, in ein Koma verfallen oder manchmal sogar den Tod finden. Die Kenntnis der wichtigsten Symptome der Erkrankung können Ihnen helfen, zu handeln, bevor es zu spät ist.

Ihr Hund kann Hypoglykämie haben, wenn er …

»… mehr lethargisch oder schläfriger als sonst ist.
»… Anzeichen von Depression, Nervosität oder Angst ohne ersichtlichen Grund zeigt.
»… Muskelschwäche oder einen wackeligen Gang hat.
»… mit einem geneigten Kopf läuft.
»… ungewöhnlich hungrig oder durstig ist.
»… erweiterte Pupillen hat.
»… mehr als üblich schwitzt und zitternde Lippen hat.
»… nicht auf Ihre Rufe reagiert.
»… Sehschwierigkeiten hat.
»… ruckelt oder ungeschickte Körperbewegungen macht.
»… Anfälle hat.
»… in ein Koma verfällt.

Was Sie tun können

☛ Sobald Sie die Symptome einer Hypoglykämie bei Ihrem Hund bemerken, füttern Sie ihn mit Maissirup oder ähnlichen zuckerhaltigen Produkten mittels einer nadellosen Spritze. Vermeiden Sie jede Flüssigkeit zu geben, wenn Ihr Hund bewusstlos ist; reiben Sie ihm den Zucker ins Zahnfleisch und unter die Zunge. Dies sollte geschehen, bevor Sie Ihr Haustier zur Tierklinik bringen.

☛ Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, können Hunde frieren und so soll man sie warm halten.

☛ Irgendwelche Medikamente, die vom Tierarzt verschrieben wurden, sollten entsprechend den empfohlenen Dosierungen verabreicht werden, regelmäßige Check-ups sind ein Muss.

☛ Regelmäßige und häufige Fütterung (4-mal pro Tag), Routine-Impfungen und die Entwurmung sollten auch ein Teil der Behandlung bei niedrigem Blutzucker bei Hunden sein.

Für Hypoglykämie anfällige Hunderassen

1. Hunde, die vor allem für die Jagdaktivitäten verwendet werden
Warum?
– Solche Hunde sind durch ihre intensiven körperlichen Anstrengung für Hypoglykämie sehr anfällig.

2. Diabetische Hunde
Warum?
– Überdosierung von Insulin erhöht ungemein das Risiko von niedrigem Blutzucker.

3. Welpen verschiedener Zwergrassen, vor allem im Alter zwischen 6 und 12 Wochen
Warum?
– Es fehlt ihrem Körper noch die Fähigkeit, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.

4. Hunde mit Insulinom (Tumor der Bauchspeicheldrüse)
Warum?
– Solche Tumoren sezernieren Insulin, was zu niedrigerem Glukosespiegel im Blut führt.

Hypoglykämie bei Hunden ist keine schwere Erkrankung, wenn man genügend und schnell vorsorgt. Besitzer der Diabetiker-Hunde müssen besonders vorsichtig sein. Sie sollten auf Anzeichen von niedrigem oder hohem Blutzuckerspiegel ihrer Tiere ein wachsames Auge halten und auch dafür sorgen, dass diese eine richtige Menge der Fütterung und Bewegung bekommen.

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