Terrier-Mixrassen

Die Terrier-Mischlinge haben eine lange Zuchtgeschichte. Anfang des 18. Jahrhunderts wurden sie mit Jagd- oder Kampfhunden gekreuzt, um die Jagd- und Kampffähigkeiten zu verbessern. Im 19. Jahrhundert begann man, Hundeausstellungen zu organisieren, und die Zucht wurde nun sorgfältiger und gezielter geführt. Seitdem begannen die Züchter, die Hunde hauptsächlich als Haustiere zu züchten.

Die Terrier sind sehr aktive und furchtlose Hunde, die in ihrer Größe stark variieren. Sie werden nach ihrer Größe oder Gewohnheiten unterschieden. Im Allgemeinen kennt man diese Rasse für ihr vielfältiges Temperament, Anhänglichkeit und Treue, Gelehrigkeit und Spielfreude. Auch wenn sie körperlich klein bis mittelgroß sind, geben sie perfekte Wachhunde ab. Die Terrier sind anhänglich, freundlich und sehr liebevoll, was sie zum perfekten Haustier für Familien macht. Hier sind einige weitere Informationen über einige Typen dieser Rasse.

Terrier-Rassen
Airedale Terrier

Der Name bezieht sich vermutlich auf „dale“ (engl.: Tal) des Flusses Aire in der englischen Grafschaft Yorkshire, Großbritannien. Auch „König der Terrier“ genannt, sind die Hunde ein Ergebnis der Kreuzung des Old English Black and Tan Terriers (Welsh Terrier) mit dem Otterhound. Sie sind groß, muskulös, haben ein mittellanges hartes, dichtes und drahtiges Haar und eine weiche Unterwolle. Die Farben von Kopf, Ohren und Läufen sind lohfarben, Rücken und Flanken dagegen schwarz oder dunkelgrau, sehr selten braun. Im frühen 19. Jahrhundert wurden die Hunde für Hundewettbewerbe verwendet, bei denen sie in großen Flüssen Ratten fangen sollten; daher besitzen sie einen Instinkt, kleine Tiere zu jagen. Die Hunde standen dem Roten Kreuz in Kriegszeiten zur Seite und hatten bei der Polizei und dem Militär von Großbritannien und Rußland im Dienst gestanden. Insgesamt sind sie treu, fürsorglich und werden Sie und Ihre Familie schützen.

Irish Terrier

Die Ursprünge dieser Rasse sind unbekannt, angeblich stammen die Irish Terrier von den Black und Tan Terrier ab. Diese Hunde sind geschickt, langlebig und haben ein Temperament, das einfach für Menschen passt. Das Fell kann dicht und drahtig in der Textur sein, gebrochen („broken“, harsch und hart) erscheinen und dennoch flach anliegen. Die Fellfarben sind rot, rot-weizenfarben oder gelblich-rot. Die Hunde sind auch für ihren Mut und ihre Dominanz bekannt, die sich jedoch mit einer ruhigen Haltung und Eifrigkeit, dem Herrchen zu gefallen, vertragen. Für diese hyperaktive Rasse sind geistige und körperliche Aktivitäten unerlässlich. Insgesamt sind die Hunde treu, intelligent und ausgezeichnete Wächter.

Australian Terrier

Der Australian Terrier ist ein Nachkomme des rauhaarigen Terriers, der von britischen Siedlern in der Mitte des 19. Jahrhunderts nach Australien gebracht war. Die Hunde waren für ihre Fähigkeit sehr geschätzt, Ratten und Schlangen blitzschnell töten zu können. Im Laufe der Zucht wurden Rassen wie Yorkshire Terrier, Skye Terrier und Irish Terrier verkreuzt. Diese Hunde wurden als Bauernhofhunde und manchmal zur Jagd auf Nagetiere in Goldminen, an Uferpromenaden und in Schafställen eingesetzt. Es ist eine schnelle, mutig, witterungsbeständige Rasse, die sich praktisch allen Lebensbedingungen anpassen kann.

Yorkshire-Terrier

Dieser Hund stammt aus Yorkshire und Lancashire, England, wo der Paisley Terrier (jetzt ausgestorben) mit dem Terrier aus Schottland gekreuzt wurde. Der heutige Terrier sieht sehr süß aus, weshalb er meistens als Schoßhunde dient. Die Hunde sind liebevoll und extrem anhänglich. Obwohl nicht stark genug, können sie mit ihren Tapferkeit einem Einbrecher standhalten.

Außer der oben genannten Terrier kann man sich auch für die Wahl folgender Terrier-Mischlinge entscheiden.

  • Glen of Imaal Terrier
  • Dandie Dinmont Terrier
  • Border Terrier
  • Cairn Terrier
  • Bullterrier
  • Scottish Terrier
  • Lakeland Terrier
  • Boston Terrier
  • American Staffordshire Terrier
  • Kerry Blue Terrier
  • Jack Russell Terrier
  • Bedlington Terrier
  • Sealyham Terrier

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