Tipps zum Training von Chihuahua-Welpen

Die Rasse Chihuahua ist nach dem größten Bundesstaat Mexikos benannt. Diese Hunde sind temperamentvoll, lebhaft, mutig, auch sanft, liebevoll und sehr gutmütig. Sie geben einen wunderbaren Wach- und Begleithund ab.

Trainingsverfahren

Mit einem Alter von ca. 14 Wochen kann man mit dem Beibringen von Kommandos beginnen.

Sozialisation: Sobald der Welpe bei Ihnen eingezogen ist, soll man ihn sozialisieren. Lassen Sie ihn ruhig auf andere Hunde zugehen, auch auf große Hunde. Trainieren Sie bewusst den Kontakt mit anderen Hunden. Große-Hunde-Besitzer können Sie bitten, ihren Hund anzuleihnen und so ein kontrolliertes Aufeinandertreffen zu erreichen. Selbstverständlich soll der Welpe mit Familienmitgliedern, Freunden, Haustieren so früh und so viel wie möglich verkehren. Nehmen Sie den Kleinen ruhig überall hin mit und zeigen Sie ihm die Welt. Die Sozialisation ist ein sehr wichtiger Hintergrund für spätere Ausbildung. Das Training von einem Chihuahua-Welpen fällt nicht ganz leicht. Die Sozialisation hilft, dem Kleinen Ängste vor Neuem zu nehmen.

Geeignete Atmosphäre zu Hause: Der Kleine soll in der Familie umsorgt werden. Das Tier kann es sehr gut fühlen; ein uralter Spruch lautet: „Respekt erzeugt Respekt“. Eine ruhige und liebevolle Atmosphäre im Haus verhilft dem Tier zur Selbstkontrolle und Disziplin. Sobald sich der Chihuahua als Teil der Familie gefühlt hat, gestaltet sich das Training viel einfacher. Der Welpe braucht einen klar definierten „Rudelführer“, denn nicht wenige Besitzer von Chihuahuas pflegen ihrem Lieblingstier vieles nachzusehen und es verwandelt dann den Hund selbst in den Chef.

Training zu Hause: Den Chihuahua-Welpen kann man problemlos im Haus oder in einer Wohnung trainieren. Das Tier soll sich langsam in den Hausregeln und ihm gesetzten Grenzen auszukennen lernen, an geregelte Fütterungszeiten gewöhnen, wissen, wo es zum Löseplatz langgeht, wo sein Schlafplatz liegt usw. Dies hat für den Welpen zur Routine zu werden. Je später man damit anfängt, desto mühsamer und zeitraubender erweist sich die Ausbildung.

  • Geregelte Mahlzeiten: Dies diszipliniert den Hund, tut seiner Gesundheit gut und verhindert das ständige „Betteln“, wenn die Familie speist.
  • Den Welpen stubenrein bekommen: Dem Hund sollen seine Löseplatz und -zeiten angelernt werden. Verlassen Sie für eine Weile das Haus, bleibt die WC-Tür spaltbreit geöffnet. Den Welpen soll man mindestens dreimal pro Tag für sein Geschäftchen nach draußen bringen.

Belohnen Sie gute Taten und rügen schlechte: Welpen sind einfacher zu trainieren, wenn sie den Sinn des Belohnungssystems begriffen haben. Positive Verstärkung ist ein wirkungsvolles Instrument zur Festigung eines positiven Trainingsergebnisses. Hat der Welpe ein Kommando richtig ausgeführt, kriegt er Lob und ein Leckerchen oder sein beliebtes Spielzeug. Auf ein gegenteiliges Verhalten, wenn das Tier nicht gehorcht oder Aggression zeigt, wird dadurch reagiert, dass Sie den Hund entweder eine Weile ignorieren oder sein Hundebett umdisponieren oder sein Lieblingsspielzeug wegnehmen. Es wird Sie überraschen, wie schnell Ihr Welpe den Zusammenhang erkennt und sein Verhalten ändert.

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