Tipps zur Stubenreinheit Ihres Chihuahuas

C hihuahuas zählen zu den beliebtesten Schoßhunden. Sie verweilen gern zu Hause, kuscheln hingebungsvoll mit ihrem Besitzer und bringen ihm viel Liebe, Treue und Loyalität entgegen. Allerdings ist die Ansicht sehr verbreitet und teilweise zu Recht, dass die meisten Hunde dieser Rasse nur schwierig zu erziehen wären.

Was bedeutet Stubenreinheit

Stubenreinheit ist ein Verhalten von Haustieren, die sich frei im Wohnumfeld des Halters bewegen. Das Haustier setzt dabei entweder seinen Kot und Urin an Orten und/oder Einrichtungen ab, die vom Halter dafür vorgesehen sind, oder unterdrückt im häuslichen Bereich seine Notdurft ganz oder so lange, bis der Halter mit ihm „Gassi“ geht. Einen Welpen stubenrein zu bekommen ist für jeden Hundehalter immer eine Herausforderung, insbesondere aber im Fall von Chihuahuas. Ob es sich um ein männliches oder weibliches Tier handelt, sind diese Hunde generell schwer zu erziehen. Chihuahuas haben die Gewohnheit, ihr Territorium zu markieren, und wenn der Besitzer es entdeckt hat, soll die Fläche mit Duftmarken gründlich gereinigt werden, so dass diese Gerüche entfernt sind. Ansonsten wird der Hund an denselben Orten seine Notdurft wieder verrichten. Das Problem kann noch dadurch erschwert werden, dass Chihuahuas wie andere kleinen Hunde einen kleinen Magen und eine kleine Blase sowie eine hohe Stoffwechselrate haben und daher sich häufiger zu lösen brauchen.

Erziehung zur Stubenreinheit

 

Bei der Erziehung zur Stubenreinheit soll man diesen einfachen Schritten folgen.

  • Für diese Erziehung soll Ihr Welpe ein Alter von 12 Wochen erreicht haben, wo er seine Blase und seinen Darm kontrollieren kann. Es ist ratsam, den Hund an ein Hundeklo zu gewöhnen, welches er immer benutzen kann, vor allem, wenn Sie nicht da sind.
  • Das Training mit der Hundebox nutzt den natürlichen Instinkt eines Hundes, sich einen sicheren Platz zum Schlafen zu suchen. Der Hundeinstinkt sorgt dafür, dass ein Hund sein Bett nicht verschmutzt, und auf diese Weise kann man ein Tier stubenrein bekommen. Unterbringen Sie die Hundebox in einem Raum, in dem die Familie die meiste Zeit verbringt, so dass sich der Kleine nicht einsam fühle und die Familienmitglieder ihn im Auge behalten könnten. Den Welpen soll man nicht mehr als vier Stunden lang in der Hundebox bleiben lassen.
  • Verlassen Sie das Haus für längere Zeit, grenzen Sie einen Bereich für den Welpen ab, wo er sich frei bewegen kann, und versorgen ihn mit allem Notwendigen wie Nahrung, Trinkwasser, Spielzeug und das Hundeklo.
  • Der nächste Schritt ist, den Hund zu geregelten Zeiten zu füttern. Da die meisten Hunde sich kurz nach dem Essen lösen, bringen Sie den Welpen 15 bis 20 Minuten nach jeder Mahlzeit nach draußen. Nach dem Aufstehen morgens und nach jedem Nickerchen des Kleinen tun Sie dasselbe.
  • Öfters kann ein Hund nicht gleich an seinem Löseplatz das Geschäftchen machen. Warten Sie geduldig 15 bis 20 Minuten lang. Allerdings, wenn es auch nach 20 Minuten nicht stattgefunden ist, bringen Sie den Hund erst ins Haus und dann wieder nach draußen nach einer Weile.
  • Wenn sich Ihr Hund außerhalb des Hauses nicht lösen will, können Sie Papier oder Pinkel-Pads im Haus verwenden. Ist der Hund mal daran gewöhnt, soll man den Prozess allmählich nach draußen verlegen.
  • Diese Pads können leicht gereinigt werden und sind einfach zu bedienen. Auch bezeichnet ein Papier oder Pad für den Hund einen Löseplatz im Haus. Die Position des Pads oder Papiers soll nie geändert werden, weil es einen Hund verwirren würde.
  • Für unerwartete Pannen bestrafen Sie nie Ihren Hund. Hunde sind saubere Tiere und ein Missgeschick dürfte dem Kleinen schon mal passieren. Rügen sollen gleich und nicht hinterher erteilt werden, denn der Hund wird später seine Aktion mit der Rüge nicht verknüpfen können. Harte Behandlung macht den Hund entweder scheu oder hartnäckig oder aggressiv. Achten Sie auf das Verhalten des Welpen: wenn er aufgeregt ist und chaotisch am Boden schnüffelt, bringen Sie ihn sofort nach draußen.
  • Seien Sie nie um ein Lob und Leckerli verlegen, wenn das Geschäft in gehöriger Weise erledigt ist. Es wird den Kleinen ermutigen, seine Verhaltensweise, die Ihnen gefällt, zu wiederholen. Behandeln Sie Ihren Hund unter keinen Umständen grob. Zeigen Sie ihm Ihren Verdruss nur durch den strengeren Klang Ihrer Stimme.
  • Eine andere Methode, dem Hund Ihre Unzufriedenheit näherzubringen, ist, das am falschen Platz erledigte „Geschäft“ vor Ihrem Hund zu entsorgen und Ihren unglücklichen Zustand zur Schau zu stellen. Ein Hund will nie sein Herrchen unglücklich sehen.

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