Top 10 energetische Hunderassen

Auswirkungen von Hunden auf die Gesundheit der Menschen
Eine Forschung der Universität Michigan State ergab, dass 60% der Menschen, die ihre Hunde für lange Spaziergänge mitnahmen, den gesundheitsmäßigen Kriterien für regelmäßige, moderate oder intensive körperliche Belastung entsprachen. Diese Menschen hatten fast 30 Minuten körperliche Aktivitäten täglich mehr als diejenige, die keine Hunde besaßen. Die Forschung war im Journal of Physical Activity and Health veröffentlicht. Wenn Sie ein Haustier bevorzugen, das sich bei Ihnen auf der Couch quetscht und stundenlang fernsieht, vermeiden Sie die in diesem Artikel erwähnten Hunderassen zu kaufen. Sie sind voller Energie und machen wunderbare Begleiter für Anhänger des aktiven Lebensstils. Langeweile und Nichtstun frustrieren solche Hunde, denn sie müssen mit verschiedenen Aktivitäten und Spielen beschäftigt werden. Sie können auch an verschiedenen Hundewettbewerben und Tiershows teilnehmen. Es ist wichtig, dass diese Hunde ihre Energie regelmäßig freisetzen, sonst wird sie in negativer Weise wie unnötiges Bellen, Knabbern, Aggression und andere unerwünschten Verhaltensweisen ausbrechen.

Top 10 aktive Hunderassen

Australischer Schäferhund


Ursprünglich zum Hüten der Rind- und Schafherde gezüchtet, kann sich ein Australischer Schäferhund als große Bescherung für jede Familie erweisen. Das ist ein Bündel von unerschöpflicher Energie und führt gern verschiedene Aufgaben aus: holt Morgenzeitungen, begleitet Kinder auf dem Spaziergang usw. Er ist glücklich, wenn Sie mit ihm Frisbee oder Ball spielen, einen flotten, langen Spaziergang, Wandern, eine Stunde Jogging unternehmen. Es ist aber sehr gut möglich, dass auch diese Aktivitäten den Hund nicht ermüden. Daher sollen Sie sehr kreativ sein, um diesen Hund körperlich auszulasten.

Border Collie


Border Collies sind eine äußerst intelligente Rasse, die in erster Linie zum Hüten der Schafherde gezüchtet wurde. Als Hütehund versucht der Hund, alles unter Kontrolle zu bekommen einschließlich Kinder, Katzen und sogar Autos. Hochenergetisch, reaktionsschnell und leicht zu trainieren, benötigen die Border Collies minimale Aufsicht und sind durchaus fähig, an den gegeben Befehl immer noch zu denken, wenn Sie bereits außer Sichtweite sind. Hohes Energieniveau und die Intelligenz machen sie zu einem dominierenden Teilnehmer an Hunde-Wettbewerben. Ihre Neigung zu starren kann manchmal ziemlich irritierend sein. Sie kommen gut mit anderen Hunden aus, aber jagen oft kleine Tiere. Die Border Collies erfordern täglich viel Bewegung, und wenn nicht aktiv, entwickeln sie zwanghaftes Verhalten wie herauf- und hinunterspringen, Schatten jagen und sich im Kreis drehen.

Sibirischer Husky


Die Sibirischen Huskys sind schöne und unabhängige Hunde, die einen aktiven Lebensstil benötigen. Weitläufig mit Wölfen verwandt wurden diese Hunde in erster Linie als Schlittenzieher gezüchtet. Sie passen sich leicht Familien und einzelnen Hundebesitzern an. Die Rasse hat an Popularität dank der Legende von „Balto“ und dem Disney-Film „8 Below“ gewonnen. Diese Hunde sind sehr klug und finden leicht kreative Wege, Tore und Zäune zu überwinden. Die Sibirischen Huskys mögen viel laufen und sind aggressiv gegenüber unbekannten Hunden. Sie sind von Natur aus extrem sozial und schätzen kameradschaftliche Beziehungen.

Weimaraner


Ursprünglich wurden Weimaraner als Jagdhunde gezüchtet, um große und kleine Tiere zu jagen. Sie sind sehr intelligent, freundlich, neugierig, aufmerksam und gehorsam. Dank dem hohen Energieniveau stellen die Weimaraner eine perfekte Fähigkeiten-Kombination aus hoher Geschwindigkeit, Ausdauer und Wachsamkeit dar. Sie lieben es, zu laufen und zu spielen, und können zerstörerisch werden, wenn man sie längere Zeit angebunden hält. Sie weisen ein extrem schützendes Verhalten gegenüber der Familie auf und greifen verdächtige Fremde und Tiere an. Wegen des zu regen Temperaments sollen kleine Kinder den Weimaranern ferngehalten werden.

Labrador Retriever


Die Labrador Retriever sind sehr freundliche und liebevolle Hunde. Ihre sanfte Art und Toleranz gegenüber Menschen, Kindern und Tieren machen Labrador Retrievers zum Favoriten unter den Hundeliebhabern. Ihr Gehorsam und ihre Intelligenz ermöglichen ein unkompliziertes Training. Sie lieben das Laufen und Apportierspiele. Ihr soziales Verhalten macht sie zum idealen Bewacher des Haushalts, aber sie erfordern ein regelmäßiges Soll an Auslauf und Auslastung, sonst werden sie destruktiv und hyperaktiv.

Jack Russell Terrier


Diese netten kleinen Hunde sind dafür bekannt, gern zu graben, zu bellen und dauernd zu springen. Abwechslungsreich und aktiv, laufen die Jack Russell Terriers gleich los, sobald sie eine Chance bekommen. Die Hunde sollen in ihrer körperlichen und geistigen Aktivität jedenfalls unterstützt werden, wenn Sie nicht ihre zerstörerische Seite erleben wollen. Sie können als wunderbare Wachhunde dienen und manchmal sehr aggressiv sein. Die Jack Russell Terriers kommen mit Kindern und Tieren außer Katzen sehr gut aus. Da ihnen das Graben am Herzen liegt, sollen sie besser nicht für längere Zeit unbeaufsichtigt gelassen werden.

Zwergpinscher


Ursprünglich als Rattler gezüchtet, besitzt dieser kleine Hund sprudelnde Energie, die nur sehr wenige bewältigen können. Kluge, aufmerksame, wachsame und treue Zwergpinscher haben eine neugierige Natur und können sehr einfach verschiedene Tricks lernen. Allerdings treten bei ihnen bestimmte Charakterzüge von Terrier hervor, die in der Aggressivität und dem unabhängigem Wesen zum Ausdruck kommen. Der Jagdinstinkt veranlasst sie, alles zu jagen, was sich bewegt, und daher soll man sie an die Leine in der Öffentlichkeit nehmen. Andere Hunderassen tolerieren sie nicht und können sehr aggressiv gegenüber Fremden sein. Körperliche Aktivität ist ein Muss, sonst können sie viele unangenehme Sachen im Haus anstellen.

Dalmatiner


Dalmatiner sind nette, athletische Hunde mit einem einzigartigen Tupfenmuster des Fells. Viele Jahre wurden sie für die Jagd, im Krieg, in Bühnenshows und in erster Linie früher als Wagenhund verwendet. Ihr schlanker Körper ist für längere Sprints geschaffen, so das ein Dalmatiner lange Strecken ohne Verschnaufpause zurücklegen kann. Eine Familie ist für den Dalmatiner sehr wichtig. Er will immer dabei sein und reagiert sensibel auf Spannungen. Die Dalmatiner lieben zu apportieren, zu laufen und zu spielen. Sie können ziemlich zurückhaltend gegenüber Fremden sein, vertragen sich aber gut mit Haustieren, vor allem Pferden. Diese Rasse ist extrem anhänglich, empfindlich und kann unter Trennungsangst-Problemen leiden, wenn allein gelassen. Die konsequente Ausbildung ohne viel Druck ist der Schlüssel zum kontrollierbaren Verhalten des Dalmatiners; aus diesem Druck sind sie nicht die beste Wahl für unerfahrene Besitzer.

Staffordshire Bullterrier


Die Staffordshire Bullterrier lieben im Freien mit der Familie und Freunden zu spielen, sind großartige Begleiter, die in der Regel ihrem Besitzer gehorchen. Es gibt zwei Dinge, die ein Muss für diesen Hund sind – menschliche Gesellschaft und körperliche Aktivität. Die Aggressivität ist ihrer Natur nicht eigen, obwohl es gegenüber anderen Tieren üblicherweise anders sein kann. Obwohl sie eine potenzielle Gefahr für andere Tiere darstellen können, ist ihr Umgang mit Kindern in der Regel recht gut.

Pointer


Ein Jagdhund mit einer immensen Menge an Ausdauer und Mut, kann der Pointer extrem sanft sein. Allerdings fühlen sich diese Hunde leicht frustriert, wenn keine ausreichende Aktivität da ist. Die Vorliebe fürs Laufen macht den Hund zum ausgezeichneten Jogging-Begleiter. Die Pointer pflegen nach Vögeln zu jagen und sich leicht ablenken zu lassen. Ihre Ausdauer und Energie machen sie für den Umgang mit kleinen Kindern nicht besonders sicher.

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