Tschechoslowakischer Wolfshund

Tschechoslowakischer Wolfshund  wird spät geschlechtsreif, erst fast nach 2 Lebensjahren. Die Rasse, auch als Czechoslovakian Vlcak bekannt, kam im Laufe eines biologischen Versuchs aus der Kreuzung eines Deutschen Schäferhundes mit einem Wolf (Carpathian Wolf) im Jahr 1955 heraus. Im Jahr 1982 wurde der Club für Tschechoslowakische Wolfshunde gegründet. In früheren Zeiten züchtete man die Hunde für den Einsatz im Grenzschutzdienst sowie bei Such- und Rettungsaktionen. Diese Rasse wird von vielen Clubs wie AKC, UKC (1. Juli 2006), FCI (Standard Nr. 332, Gruppe 1, Abschnitt 1) ​​anerkannt.

Erscheinungsbild


Diese Rasse ähnelt einem sehr hochbeinigen wolfsfarbenen Deutschen Schäferhund, stockhaarig und mit einem leichten, eleganten Körperbau. Die dreieckigen Ohren sind mittelgroß, stehend und sollen dünnhäutig sein. Ein charakteristisches Merkmal sind bernsteinfarbene schräg gestellte Augen; die schwarze oder dunkelbraune Fellfarbe wird als Fehler angesehen. Die Lefzen haben schwarze Umrandungen, die schwarze Nase ist oval. Sein Körperrahmen ist rechteckig. Das Fell muss den ganzen Körper bedecken und haart bei dem Saisonwechsel.

◾ Größe:
➨ Schulterhöhe: dafür gibt es keine maximale Angabe, das Minimum bei Rüden ist 65 cm, bei Hündinnen 60 cm.
➨ Gewicht: das Mindestgewicht bei Rüden beträgt 26 kg, bei Hündinnen 20 kg.

◾ Lebenserwartung: 12 – 16 Jahre.

◾ Fellfarben und Muster: grau, silber-grau, gelb-grau mit einer helleren Maske.

◾ Abhaaren: stark zweimal im Jahr, sonst minimal. Diese Rasse ist geruchlos und sehr sauber.

Wesen
◾ Die Hunde sind sehr klug, schnell und und haben ein ausgeprägtes Schutzverhalten gegenüber ihrem Besitzer.

◾ Starker Jagdtrieb.

◾ Es ist kein einsam lebender Hund; er kann unter Trennungsangst leiden.

◾ Der Hund ist ein sehr unabhängiger Denker und kann nicht gehorchen, wenn er keinen Sinn im Befehl sieht.

◾ Als ein sehr aktiver Hund braucht er übermäßige körperliche Aktivitäten sowie Übungen, die seine Arbeitseigenschaften verbessern (Nasenarbeit). Seine Sinne sind schärfer im Vergleich zu anderen Hunderassen.
◾ Er hat einen guten Orientierungssinn und kann sich ohne Probleme allein auf weiten Strecken zurechtfinden.

◾ Er bellt nicht, sondern gibt von sich Knurr-, Heul- und Jaullaute.

◾ Er spielt in einer ziemlich rauen Weise, und kann seine Zähne im Spielen mit anderen Hunden / Tieren sowie Menschen gebrauchen.

◾ Die Rasse eignet sich nicht für Anfänger. Der Besitzer sollte sich als Alpha-Hund des Rudels positionieren, dem der Hund zuhört und folgt. Das Training ist einerseits leicht dank der überdurchschnittlichen Intelligenz und andererseits schwierig wegen der Selbständigkeit und der denkenden Natur des Hundes.

Gesundheitsprobleme


Dies ist eine gesundheitlich robuste Rasse. Allerdings kann es zur Hüftdysplasie kommen. Regelmäßige Check Ups sollten auch für Allergien durchgeführt werden.

Einige Tipps, wenn Sie sich einen tschechoslowakischen Wolfshund gekauft haben:
➤ Die Ausbildung ist keine leichte Aufgabe. Der Hund verliert das Interesse, wenn man ihn zur gleichen Tätigkeit immer wieder auffordert. Die Sozialisation im frühen Alter ist ein Muss. Er soll Beziehungen mit kleinen Haustieren knüpfen, so dass er sich in der Zukunft nicht aggressiv gegenüber ihnen verhält.
➤ Die Kinder haben bei ihm die gleiche Rangstellung wie Welpen und können sich ihm gegenüber oft viele Freiheiten herausnehmen.
➤ Erwarten Sie von dem Hund nicht die ganze Zeit hindurch Gehorsam. Er kann sich mal auch benehmen, wie es ihm gefällt. Stumpfer Drill liegt ihm nicht, denn er langweilt sich schnell.

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