Typen der Wachhunde

Der natürliche Wach- und Schutzinstinkt ist allen Hunden eigen, aber durch die Hundeausbildung kann man ihn noch verstärken und zur Aufgabe des Hundes machen. Wachhunde werden oft zu groß, gefährlich und grausam vorgestellt. Jedoch wie jedes andere Haustier können sie sehr freundlich und anhänglich gegenüber Menschen sein, die ihnen vertraut sind.

Rassen der Wachhunde

Die Wachhunde haben nicht nur ihre Besitzer über einen Eindringling zu alarmieren, sondern ihn auch zu fassen und festzuhalten. Zu den beliebtesten Rassen für diese Aufgabe gehören Bullmastiff, Dobermann, Schäferhund und Rottweiler. Die weiteren sind ungarischer Schäferhund, Riesenschnauzer, Airdale Terrier, Black Russian Terrier, American Staffordshire Terrier und Mastino Napoletano. Aus dieser Liste eignen sich einige Rassen als Familienhunde und für den Umgang mit Kindern.

Wie bereits erwähnt, hängt das Verhalten der Wachhunde von der zielgerichteten Ausbildung und den ihnen zugewiesenen Aufgaben ab. Es folgt eine kurze Beschreibung dieser Aufgaben.

Haussicherheit
Wachhunde können die Haussicherheit gewährleisten. Heutzutage werden dafür speziell geschulte Wachhunde wie Schäferhund und Dobermann eingesetzt. Ihr Aussehen ist einschüchternd und der scharfe Geruchssinn und die guten Augen ermöglichen, zwischen gemeinen Besuchern und potenziellen Schadensverursachern zu unterscheiden.

Hunde für Personenschutz und gewerblichen Schutz
Diese Hunde werden darauf trainiert, für Sicherheit zu sorgen und Einzelpersonen oder Familien im Falle einer Bedrohung zu schützen. Schutzhunde werden ebenfalls in gewerblichen Räumen und auf dem gewerblichen Gelände eingesetzt, wo sie Hab und Gut schützen. Sie werden geschult, über Gefahren zu alarmieren und sogar jemanden angreifen, der ihren Besitzer oder seinem Eigentum bedroht. Sie werden auch auf Bewachung und Angriff in komplexen Situationen geschult wie in überfüllten Orten oder bei der Anwendung der Schusswaffen.

Professionell ausgebildete Hunde
Professionell ausgebildete Hunde werden für polizeiliche oder militärische Zwecke ausgebildet. Sie werden geschult, Fährten zu verfolgen, anzugreifen und bei Ermittlungen zu helfen. Dafür bestehen spezielle Ausbildungszentren.

Hunde für Objektschutz
Diese Hunde sind darauf trainiert, ein Eigentum oder ein Objekt zu schützen. Sie tun es sogar in Abwesenheit des Besitzers und ohne Befehle. Ein Eindringling oder Eindringlinge werden angegriffen und so von schädlichen Handlungen abgehalten.

Herdenschutzhunde
Herdenschutzhunde schützen Vieh vor Raubtieren oder Dieben. Sie werden in landwirtschaftlichen Betrieben und anderen Bereichen eingesetzt, wo das Vieh gehalten wird und wehren jegliche Angriffe ab. Beliebte Herdenschutzhunderassen sind Großer Pyrenäenberghund, Akbash und Anatolischer Hirtenhund.

Ausbildung

Verschiedene Arten von Trainingsmethoden stehen für die Ausbildung von Wach- und Schutzhunde zur Verfügung. Die am häufigsten verwendete und beliebteste ist das deutsche Schutzhund-Training. Es umfasst die Ausbildung von Gehorsam, Mantrailing und Schutzfähigkeiten. Ein weiteres bekanntes Training ist der Französischer-Ring-Sport für die Ausbildung von Gehorsam, Agilität und Schutzfähigkeiten.

Alle Arten von Wachhunden müssen entsprechend geschult und sozialisiert werden, damit sie ihre Aggressionen kontrollieren können und keine Verhaltensstörungen entwickeln. Dies ist entscheidend für ihre allgemeine Gesundheit und Vitalität.

Ein Kommentar

  1. Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Gibt es eigentlich bevorzugte Hunderassen die zum Beispiel bei Security Firmen zu Einsatz kommen? Ich denke ja da immer zu erst an den Schäferhund, wie man ihn bei der Bundespolizei öfters sehen kann.

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