Verhaltensprobleme des Yorkshire Terriers

Auch wenn der Yorkshire Terrier einer der süßesten Hunde auf diesem Planeten ist, beschweren sich viele Leute über seine aggressive Natur, die ihn manchmal zu einer Gefahr für Mensch und Tier macht. Im Normalfall ist der Yorkie sehr spielerisch und hat ein ganz einzigartiges Wesen. Er ist sehr lebhaft und neugierig, körperlich und geistig sehr schnell und verbringt die meiste Zeit damit, neue Dinge zu entdecken. Die ersten drei Monate des Lebens ist eine sehr heikle Zeit, weil da der größte Teil des Wesens geprägt wird. Viele Besitzer werden es nicht glauben, aber das Spielen hat auch eine sehr wichtige Rolle in der Gestaltung des Wesens vom Hund in dieser Zeit.

 Verhaltensprobleme des Yorkshire Terriers

Die Aggressivität gegenüber jedermann könnte viele Gründe haben, und wohl vor allem deswegen, wer wen unter Kontrolle habe – der Besitzer den Hund oder umgekehrt. Zum ausschreitenden Verhalten kann auch eine Erinnerung an Ereignisse führen, die im Welpenalter nicht angenehm waren. Die Verhaltensprobleme treten bei Hunden möglicherweise auf, selbst wenn sie nur 6 bis 7 Wochen jung sind. Dieses Alter ist für die Sozialisation sehr wichtig, so dass der Yorkie mit anderen Tieren und Menschen täglich umzugehen lernt. Es hilft dem Hund, sich bequem in einer anderen Umgebung als der heimischen zu fühlen, und hält ihn davon ab, alle anderen zu beißen. Eine weitere Ursache für das aggressive Verhalten ist, wenn die Welpen aus dem Wurf in einem sehr jungen Alter weggenommen waren. Die jungen Yorkshire Terrier sollen nie zu hart behandelt werden. Schreien, Schläge oder verschiedene andere harte Strafen werden sicherlich den Vierbeiner sehr aggressiv später machen.

Der Yorkshire Terrier ist dafür bekannt, unabhängig zu sein. Wie für jede andere Hunderasse der Welt ist für ihn wichtig zu wissen, wer im Haus der Herr ist. Wenn dies dem Hund fehlt, ist der Yorkie gestresst und jeden Tag verbringt er im Kampf mit der Fragestellung, wer der Rudelführer ist. Diese Situation kann nur durch den Besitzer wirkungsvoll behandelt werden; er soll dem Hund liebevoll zeigen, dass er der kompetente und verlässliche Führer ist.

Wenn ein Yorkie Verhaltensprobleme hat, bedeutet es noch nicht, dass es sich immer um den aggressiven Faktor handelt; manche Yorkshire-Terrier können unter Schüchternheit leiden. Um herauszufinden, ob es der Fall ist, soll man prüfen, in welcher Lage sich die Ohren befinden. Wenn der Hund schüchtern ist, legt er die Ohren nach hinten. Zu anderen Anzeichen der Schüchternheit gehören übermäßiges Keuchen des Hundes, wenn er von Leuten umgeben ist, und die Erweiterung der Pupillen. Um dem Yorkie es abzugewöhnen, soll man ihn nie darauf konzentrieren oder loben. Lob und Aufmerksamkeit sind nur dann zu spenden, wenn der Hund etwas Neues und Ausdrucksvolles getan hat. Der Yorkie soll sich an neue Leute und Umgebung gewöhnen können, indem er zu neuen Orten geführt wird und auf den Umgang mit Artgenossen und Menschen sowie auf die Umweltreize gelassen reagieren lernt. Es wird dem Hund sicherlich helfen, die Schüchternheit zu überwinden.

Manche Yorkies haben Graben und Buddeln gern. Während die meisten Hunde der Rasse diesen Charakterzug nicht zeigen, kann diese Gewohnheit aus alten Zeiten bei einigen immer noch an den Tag kommen. Sie entwickelte sich seit vielen Generationen, als die Yorkshire Terrier zunächst nur noch als Jagdhunde eingesetzt wurden. Während der viktorianischen Ära wurde die Hunderasse zum Favoriten unter den Reichen, aber der Instinkt blieb als Charakterzug seitdem verankert. Der Yorkie liebt im Sand, Kies oder Schmutz zu graben. Hier kann halt die Ablenkung helfen. Viel Hundespielzeug würde den Hund stundenlang beschäftigen. Belohnen Sie den Hund, wenn er dem gegebenen Befehl gehorcht; unnötiges Kreischen schafft nur mehr Probleme.

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