Verstopfung bei Hunden

Die  Mehrheit der domestizierten und wilden Hunde hat ab und zu Verstopfungsprobleme. Dies ist jedoch nicht etwas besorgniserregendes. Sie sollten einfach Ihr Haustier beobachten, um herauszufinden, ob der Hund sein Geschäft schwer zu verrichten hat. In der Regel heilt es sich von selbst; wenn jedoch das Problem längere Zeit anhält, ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich.

Ursachen für Verstopfung bei Hunden

Folgende Beschreibung wird Ihnen helfen, herauszufinden, ob Ihr Hund Verstopfung hat.

  • Übermäßiges Lecken des Fells ist die häufigste Ursache für dieses Problem. Dies bildet einen Haarballen im Dickdarm, der zu dessen Blockierung und folglich zur Verstopfung führt.
  • Manches Mal können wir feststellen, dass unser Haustier manchmal Kies, Pflanzen, kleine Spielzeuge u. ä. verschluckt. Wenn diese Fremdkörper groß und nicht in der Lage sind, den Magen-Darm-Trakt zu passieren, kann es zu Verstopfung führen. In diesem Fall könnte eine Operation erforderlich sein, um den Fremdkörper zu entfernen.
  • Wenn Ihr Haustier eine Operation in der jüngsten Vergangenheit durchlaufen hat, kann die Verstopfung deren Folge sein. Sie müssen sich in dem Fall keine Sorgen machen. Nach ein paar Tagen wird der Hund in der Lage sein, sein Geschäft normal zu verrichten.
  • Wenn dem Hund bestimmte Medikamente verabreicht werden, kann die Verstopfung mit ihnen zusammenhängen. Der Tierarzt wird in diesem Fall einen Stuhlerweicher verschreiben.
  • Wenn Ihr Haustier ins Alter kommt, kann sich sein Elektrolythaushalt ungünstig ändern, was ein Zeichen von Nierenerkrankungen und eine Ursache für die Verstopfung sein könnte.
  • Alternde Hunde haben Verstopfungsrobleme wegen einer vergrößerten Prostata als auch der Drüsen. Manchmal ist die Entfernung von Prostata die einzige Option, um das Problem zu lösen.

Behandlung

Sie können diese Hausmittel nehmen, um die Verstopfung zu behandeln.

  • Kürbis ist eine reiche Quelle für Ballaststoffe und Wasser. Füttern Sie Ihr Haustier mit Kürbis. Es kann entweder frischer Kürbis oder Kürbis in Dosen sein. Bekömmlich wird für den Vierbeiner Kürbispüree sein. Wenn ihm die Speise nicht gefällt, können Sie es einer anderen Speise beimischen.
  • Mit Zustimmung des Tierarztes können Sie dem Hund milde Abführmittel geben, aber nur in dem Fall, wenn kein anderes Mittel hilft.
  • Bekanntlich ist Milch von Magnesia nützlich bei der Behandlung von Verstopfung, jedoch soll es am besten mit dem Tierarzt abgesprochen werden.
  • Sie können Haferflocken oder Weizenkleie in die Ernährung aufnehmen. Kleie wie Kürbis ist eine reiche Quelle der Ballaststoffe. Sie können ihn mit etwas Wasser vermischen.
  • Flohsamen können auch gut der Verstopfung beikommen. Dieses Kraut wirkt wie ein Stuhlerweicher und lindert die Verstopfung.
  • Die andere Option, die Sie verwenden können, ist Mineralöl. Es sollte jedoch nicht direkt Ihrem Haustier verfüttert werden. Geben  Sie etwas Öl einer Speise bei.
  • Wenn Sie feststellen, dass Ihr Hund zu oft Verstopfungen hat, dann ist es wahrscheinlich ein Indikator dafür, dass Sie Ihren Hund nicht genug körperlich auslasten. Sie sollten dem Vierbeiner mit mehr Bewegung belasten.
  • Oft bemerken wir, dass einige Hunde nicht ausreichende Mengen an Wasser trinken. Dies könnte auch ein Grund für die Verstopfung sein.
  • Einlauf mit warmem Seifenwasser kann Ihrem Haustier auch verabreicht werden. Es ist nicht ratsam, rezeptfreie Einläufe zu verwenden, denn sie können sich für Ihr Haustier schädlich erweisen. Einläufe soll der Tierarzt empfehlen.
  • Die Aufnahme von Mehl, Zucker, proteinreichen Nahrungsmitteln, Milchprodukten und Reis soll gekürzt oder gar eliminiert werden. Auf der anderen Seite können Sie die Menge von frischem, grünem Gemüse erhöhen.

Wenn Sie feststellen, dass die Verstopfung eine regelmäßige Erscheinung bei Ihrem Haustier geworden ist, können Sie einige Veränderungen in der Ernährung vornehmen. Zur gleichen Zeit werden einige Medikamente verabreicht.

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