Warzen bei Hunden

Warzen erscheinen als kleine Hautausschläge, die auf dem Körper eines Hundes überall auftreten können einschließlich des Gesichts, der Pfoten und Füße. Diese runden Hautwucherungen werden auch im Mund oder in der Nähe der Augenbrauen zu finden sein. Manchmal beschreibt man sie als „harmlose“ oder „gutartige“ Tumoren, die leichte Reizungen im betroffenen Hautbereich verursachen können. Die betroffenen Hunde erscheinen weder lethargisch noch zeigen sie Anzeichen von Schwäche.

Ursachen
Papillomaviren führen zur Bildung der Warzen. Ältere Hunde sind für diese Virusinfektion besonders anfällig, weil ihr Immunsystem geschwächt ist. Der betroffene Hund kann entweder eine relativ große Warze oder mehrere Warzen auf der Haut aufweisen. Die gutartigen Hauttumoren treten in der Regel in kleiner Zahl auf und stören nicht die alltäglichen Aktivitäten des Hundes.

Behandlung
Hundebesitzer brauchen sich nicht viel Gedanken über die Warzen zu machen, weil diese in einiger Zeit von selbst verschwinden. Ein gesunder Hund, bei dem diese Virusinfektion festgestellt war, braucht daher keine topische Behandlung. Die Warzen kann man jedoch schnell loswerden, indem folgende Behandlungsmöglichkeiten angewendet werden.

Medikamente: Hunde, die die Warzen in großer Zahl auf der Haut haben, bekommen antivirale Medikamente wie Interferon, um die Infektion einzudämmen.

Vitamin E Öl: Vitamin E (Kapseln) ist in verschiedenen Apotheken erhältlich. Die Kapseln enthalten das natürliche Vitamin E Öl, das täglich auf dem betroffenen Hautbereich des Hundes einmassiert werden soll. Innerhalb von wenigen Tagen wird eine wesentliche Verbesserung des Hautzustandes verzeichnet. Die regelmäßige Anwendung von Vitamin E Öl wird die Warzen schrumpfen lassen und schließlich die verursachende Virusinfektion tilgen.

Rizinusöl: Eine kleine Menge an Rizinusöl zweimal täglich auf dem infizierten Hautbereich mittels eines Wattestäbchens einzureiben wird die Warzen innerhalb einer Woche heilen. Rizinusöl hilft auch, die Reizung der Haut zu reduzieren.

Thuja: Thuja ist ein immergrüner Nadelbaum und seine Extrakte sind bei der Behandlung dieser viralen Infektion sehr nützlich. Im Allgemeinen werden Thuja Extrakte mit Wirksamkeit von 30C empfohlen und sie sollen zweimal täglich verabreicht werden. Dieses homöopathische Mittel lässt die Warzen schrumpfen und schließlich komplett verschwinden.

Kryochirurgie: Falls die Infektion dem Hund großes Unbehagen bereitet, kann der Tierarzt eine Kryotherapie verordnen, um die Warze mit flüssigem Stickstoff einzufrieren. Die extrem niedrige Temperatur tötet das schädliche Virus ab. Nach 3-4 Sitzungen der Kryotherapie fällt die Warze ab.

Es gab Fälle, bei denen sich auf dem betroffenen Hautbereich ein maligner Tumor (Krebs) im Laufe der Zeit bildet. Dies kommt jedoch nur sehr selten vor, und Studien zeigen, dass in den meisten Fällen die Infektion lediglich eine kurze Zeit verbleibt.

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