Wesen des deutschen Boxers

Boxer Hunde sind für ihre energetische Natur und Verspieltheit bekannt. Sie mögen herumlaufen, spielen, erkunden, kurzum, sich die ganze Zeit bewegen. Keine andere Rasse kann sich mit dem Boxer messen, was seinen jugendlichen Überschwang anbetrifft. Manche erklären ihren Namen mit der Gewohnheit des Hundes, auf den Hinterbeinen zu stehen und ihre Vorderpfoten wie ein Boxer anzuheben. In Wirklichkeit bekam die Rasse den Namen Deutscher Boxer in Anlehnung an den Münchner Begriff Bierboxer.

Herkunft
Die Brabanter Bullenbeißer Rasse war die Vorform des deutschen Boxers von heute. Die Kreuzung des kleinen Brabanter Bullenbeißers mit dem English Bulldog in 1830er Jahren ergab den Urvater der Boxer-Rasse. Die wurden in den USA in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eingeführt und gewannen in den 1940er Jahren in Amerika in erster Linie als Ausstellungshunde an Popularität. Diese quadratisch gebauten Eckzähne von mittlerer Größe wiegen etwa 27 kg und erreichen die Schulterhöhe von 50-68 cm.

Wesen


Früher wurden Boxer in erster Linie als Wachhunde verwendet. Den vermeintlich bedrohlichen Blick auf dem Gesicht soll man nicht für aggressive Absichten halten. In Wirklichkeit sind die Hunde liebevolle und liebenswerte Geschöpfe, die voller Energie stecken. Aufgrund ihrer enthusiastischen und energetischen Art brauchen sie eine Menge körperliche Betätigung. Es ist notwendig, ihre Energie positiv zu kanalisieren. Mangel an genügend Bewegung kann destruktives Verhalten zur Folge haben. Die hartnäckigen und eigenwilligen Boxer soll man im jungen Alter trainieren. Aufgrund ihres spielerischen Charakters sind es echte Clowns auf vier Pfoten, die Sie jeden Tag unterhalten werden.

Boxer Hunde sollen unbedingt sozialisiert werden. Die Sozialisierung, die die Voraussetzung für das Vertrauensverhältnis des Hundes zum Menschen bietet, beginnt zwischen der 3. und 8. Woche und kann später nicht mehr in notwendigem Maß nachgeholt werden. In dieser Zeit müssen Welpen engen Kontakt zu verschiedenen Menschen haben, um viele gute Erfahrungen zu sammeln. Besucher sollten sie streicheln, auf den Arm nehmen und mit ihnen spielen. Für einen zukünftigen Familienhund ist es ideal, wenn er bereits in dieser Zeit gute Erfahrungen mit Kindern sowie Heimtieren machen kann. Die Boxer wachsen langsamer im Vergleich zu anderen Rassen auf. Ein welpenähnliches Verhalten bleibt noch 3-4 Jahre erhalten.

Wesen
Boxer sind ausgeglichene Tiere, Aggression legen sie nur selten an den Tag. Als ein besonderer Charakterzug ist ihr Mut hervorzuheben. Die Verhaltensmerkmale wie Hyperaktivität oder Schüchternheit sind bei dieser Rasse nicht beobachtet. Wenn sich jedoch solche Eigenschaften zeigen, soll man den Stammbaum überprüfen. Es kann sich aber auch erweisen, dass der Hund lediglich schlecht erzogen ist. Das unartige / schelmische Verhalten unterscheidet den Boxer von anderen Rassen. Verhaltensprobleme treten ebenfalls auf, wenn man den Hund getrennt von der Familie hält. Die Boxer lieben menschliche Gesellschaft; dies engagiert sie geistig wie körperlich.

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