Wesen eines Siberian Husky-Pitbull-Hybrids

Wenn man sich über die Anschaffung eines Hundes überlegt, soll neben allen anderen Erwägungen sein Energieniveau berücksichtigt werden. Denn der Lebensstil des Hundebesitzers und das Temperament des Hundes sollen jedenfalls zusammenpassen. Sowohl der Husky als auch der Pitbull sind für ihre Vorliebe im Freien zu verweilen bekannt – der Husky ist in erster Linie ein Schlittenhund, der Pitbull zeichnet sich durch seinen Fleiß und Verspieltheit. Kombiniert man diese Eigenschaften, kommt ein süßes Bündel von Energie heraus. Wenn Sie nicht viel für Outdooraktivitäten übrig haben, dann sollten Sie sich für eine andere Hunderasse entscheiden.

Erscheinungsbild
► Es ist nie einfach, das Erscheinungsbild eines Mischlings genau zu beschreiben, weil er einzelne Merkmale beider Elterntiere von ihnen in jedem Verhältnis ausleihen kann. Diese Hunde haben im Allgemeinen einen stämmigen Körper – die Pitbulls sind in der Schulterhöhe etwas kleiner als Huskys, so dass sich üblicherweise ein Durchschnitt ergibt. Ihr Fell kann auch etwas zwischen dem dichten, seidigen Haar von Husky und dem kurzen und borstigen von Pitbull sein. Diese Hunde kriegen auch ein begehrtes Merkmal von ihrem Husky-Elternteil – die stechend blauen Augen.

Wesen

► Es ist bedauerlich, wie die Pitbulls im Laufe der Jahre verleumdet worden sind, wo doch sie schon immer von den Hundekennern als fürsorglich bezeichnet wurden. Kurz und gut, die Pitbulls sind begeisterte und ungemein treue Hunde, suchen nach jeder Möglichkeit, ihrem Herrchen zu gefallen. Diese Hunde brauchen eine Gehorsam-Ausbildung im jungen Alter, weil in Ihrem Hund ziemlich viel von Pitbull stecken wird.

► Siberian Huskys haben zwar das Aussehen eines Wolfes, aber eine sanfte Natur. Sie sind energetisch, verspielt und hochintelligent. Als Wachhunde taugen die Huskys nicht viel, weil sie von Natur aus nicht misstrauisch sind.

► Alles in allem ist der Hund verspielt, lebhaft und soll sowohl physisch als auch psychisch viel beschäftigt werden, sonst wird er schnell langweilig.

► Dieser Hund wird selten auf der faulen Seite liegen. Huskys sind traditionelle Schlittenzieher gewesen, während Pitbulls natürlich sportlich sind. Bei Mangel an Bewegung werden sie reizbar und können sich aus Protest stur stellen.

► Ihr Haustier wird ein richtiger Bagger sein. Huskys und Pitbulls sind dafür bekannt, ihren Fluchtweg unter Zäunen durchzugraben. Pitbulls haben eine besondere Neigung zum Knabbern und können sich durch Zäune hindurch beißen. Allerdings gibt es nichts, was das Verhaltenstraining nicht in Schach halten könnte.

► Ein Pitsky kommt gut mit Kindern aus. Er kann zunächst einen instinktiven Drang verspüren, kleine Kinder und Tiere zu jagen, aber es muss gleich im Keim erstickt werden – durch die Ausbildung und Sozialisation des Hunds im jungen Alter.

Pflege und körperliche Aktivitäten

► Die Hunde brauchen wenig Pflege. Ihr weiches, gerades Fell soll mit einem harten Borstenkamm gebürstet werden. Baden Sie den Hund regelmäßig und prüfen die Haut auf Zecken und Flöhe. Die Ohren sollen gelegentlich kontrolliert und gereinigt werden.

► Auslauf ist von allererster Bedeutung, wenn es um diese Rasse geht. Lange Spaziergänge zweimal täglich, wobei der Hund viel frei laufen kann, sind auf wärmste zu empfehlen. Achten Sie immer darauf, dass Sie sich gleich anfangs als Rudelführer behaupten sollen, denn der Hund verliert sonst keine Zeit, um die Dominanz zu übernehmen.

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