Wesen eines Tamaskan-Hundes

Ist es ein Wolf oder doch nicht?! Die Tamaskan Hunde haben die Fertigkeit, den Schlitten zu ziehen, von ihren sehr nahen Verwandten – dem Siberian Husky und dem Alaskan Malamute – geerbt, aber sie haben keine wölfische Herkunft. Sie schauen bloß so aus und sind viel größer als ihre Vorfahren Schlittenhunde. Das Wort „Tamaska“ bedeutet „mächtiger Wolf“ in der Sprache der amerikanischen Indianer. Der Tamaskan hat als Vorfahren Schlittenhunderassen, die in Finnland entstanden waren. Weltweit sind etwas mehr als 400 Tamaskan-Hunde registriert. Die Hunde können trainiert werden, um Menschen bei verschiedenen Aufgaben zu unterstützen.

Die Tamaskan-Rasse entstand in Finnland. In den frühen 1980er wurden fünf Siberian Huskys aus Amerika nach Großbritannien gebracht und dort später mit Sibirischen Huskys, Alaskan Malamutes und Deutschen Schäferhunden bzw. entsprechenden Mischlingen gekreuzt. Danach wurden die hervorgekommenen Hunde weiter untereinander verpaart. Das Ziel dabei war, einen Hund zu züchten, der äußerlich einem Wolf ähnelte, aber als Arbeits- und Familienhund geeignet war. Die ersten Tamaskan-Welpen kamen im Jahr 2002 auf die Welt, aber der Name Tamaskan existierte damals noch nicht. Erst im Jahr 2006 wurde das Tamaskan Dog Register angelegt.

Herkunft: Finnland
Spitznamen: Tam, Tamaskan Husky
Gewicht: 25–41 kg (Hündinnen), 32–50 kg (Rüden)
Höhe: 61-71 cm (Hündinnen), 64-84 cm (Rüden)
Fellfarbe: grau, rot und grau, schwarz und grau
Lebenserwartung: 14-15 Jahre
Abhaaren: mäßig
Gruppe: Arbeitshunde
Wurfgröße: 6-10 Welpen

  • Die Tamaskan Hunderasse ist ein fröhlicher und wolfsähnlicher Hund, gezüchtet mit dem Ziel, dass er wie ein Wolf aussieht und sich wie ein Hund verhält.
  • Das ist ein hervorragender Arbeitshund mit einer sportlichen Erscheinung. Er ist größer als ein sibirischer Husky, aber kleiner als ein Alaskan Malamute.
  • Das Fell ist dicht, die Rute ist befedert und ähnelt der des Alaskan Malamutes, aber wird nicht eingerollt getragen.
  • Der Hund hat muskulöse Läufe und kleine Pfoten.
  • Der Stop ist keilförmig und leicht gewölbt.
  • Die Augen sind mittelgroß, gelb, orange oder braun.
  • Die Ohren sind dreieckig mit abgerundeten Spitzen. Sie sind aufrecht und nach vorne geneigt.
  • Im Winter wächst eine üppige Unterwolle, die seinen ganzen Körper sowie innere Teile der Ohren bedeckt.

Haltung

  • Die Hunde lieben es, überall Löcher zu graben. Daher eignen sie sich als Haustiere, wenn Sie einen großen Spielbereich außerhalb Ihres Hauses haben, oder wenn Sie in einem Bungalow leben, weil spielen und frei herumlaufen mögen. Die Hunde sind nicht geeignet für die Haltung in Wohnungen.
  • Kühlere Klimazonen sind vorzuziehen. Den zu warmen klimatischen Bedingungen können sich die Hunde nicht anpassen.

Temperament

  • Die Tamaskans sind agil, gehorsam und intelligent.
  • Ihre Intelligenz macht sie zu guten Rettungs- und Suchhunden wegen ihres scharfen Geruchssinns, der Intelligenz und Ausdauer.
  • Sie sind ein anhänglicher, lebensfroher und liebenswerter Begleiter mit wunderbarem Temperament, aber mitunter auch stur. Die Hunde kommen sowohl mit Kindern, Hunden als und anderen Haustieren gut aus.
  • Für lange Zeit allein gelassen, langweilen sie sich, werden aggressiv und können womöglich weglaufen. So sollen ihre Besitzer den größten Teil der Zeit die Hunde geistig anregen und körperlich beschäftigen.
  • Sie können manchmal sehr stur sein, aber zeichnen sich insgesamt durch die Lernfähigkeit und schnelle Denkreaktionen aus.
  • Sie geben keinen guten Wachhund ab, weil sie sehr freundlich, vor allem gegenüber kleinen Kindern sind. Diese Hunde könnten sogar Eindringlinge mit fröhlicher Aufregung begrüßen!

Pflege und Aktivitäten

  • Diese Eckzähne sind sehr aktiv und brauchen viel Betätigung. Sie wollen ununterbrochen mit Ihnen spielen und überall herumlaufen. Sie lieben es, auf Spaziergängen und Jogging-Touren mitgenommen zu werden.
  • Die Besitzer können hinsichtlich Pflege erleichtert aufatmen, weil das Fell nur einmal wöchentlich gebürstet werden soll, vor allem, wenn der Hund haart.

Gesundheitsprobleme

  • Die Tamaskan Rasse ist insgesamt gesund ausgenommen wenige Gesundheitsfragen.
  • Die Epilepsie war während der Züchtung bei fünf Hunden festgestellt worden, wonach die Zucht aufgrund dieser Blutlinien eingestellt wurde.
  • Kryptorchismus (Störung des Hodenabstiegs) wird bei etwa 10% der Rüden gefunden.
  • Da die Hunde groß sind, sind sie für Hüftdysplasie anfällig. Dieser Tendenz versucht man mit selektiver Zucht entgegenzuwirken.
  • Sie haben in der Regel keine genetischen Krankheiten.

Die Tamaskans geben wunderbare Familienhunde ab, jedoch wären sie für Anfänger nicht zu empfehlen.

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