Wie dem Pitbull-Welpen beibringen, nicht zu beißen

Manche Menschen würden gern einen Pitbull kaufen, was sie aber davon abhält, sind viele gängige Gerüchte über die Aggressivität dieser Hunde. Sie rühren im wesentlichen daher, dass die Rasse ursprünglich nicht nur für die Jagd, sondern auch für Hundekämpfe gezüchtet wurde. Die Sachlage sieht jedoch ganz anders aus. Pitbulls sind liebevolle Hunde und ausgezeichnete Beschützer ihrer Familie. Sie passen sich schnell ihrer Umgebung an und richtig erzogen und sozialisiert zeigen keine Verhaltensstörungen. Es ist ausschließlich eine Erziehungssache und somit die Aufgabe des Besitzers, seinen Pitbull-Welpen zu einem liebenswerten und sozialen Hund zu erziehen. So ein Hund wird keine Bedrohung für die Gesellschaft darstellen.

Einem Pitbull-Welpen beibringen, nicht zu beißen

Wie gesagt ist die Rasse für ihre aggressive Natur berüchtigt. Ihr ist ein hoher Beutetrieb eigen und in dem Punkt unterscheidet sie sich wenig von Bloodhounds und Rottweilern. Die angemessene Erziehung und Sozialisation, sorgfältige Pflege und viel Liebe formen aus dem Welpen einen wunderbaren Familienhund.

Seien Sie durchsetzungsfähig und konsequent während des Trainings

Pitbulls sind sehr loyal und würden alles tun, um ihren Besitzer zufriedenzustellen. Diese Charaktereigenschaft soll unbedingt im Training genutzt werden. Der Besitzer muss effiziente Führungsfähigkeiten zeigen. Die an den Hund gegebenen Befehle sollen kurz, klar und in gleicher Tonlage gesprochen werden. Viele Worte verwirren das Tier nur. Zeigen Sie dem Pitbull jedes Mal, wenn er einen Fehler begangen hat, Ihre Unzufriedenheit, jedoch nichts mehr darüber hinaus. Scharfe Rügen werden das Tier verunsichern oder gar aggressiv machen. In der Rasse steckt das Bestreben, dem Besitzer zu gefallen, und hat der Hund verstanden, was man von ihm will, wird er nie wieder den Fehler wiederholen. Es ist schon die Aufgabe des Besitzers, seinem Hund zu deuten, was der falsch gemacht hat.
Das Training sollte am gleichen Ort jeden Tag durchgeführt werden. Ändern Sie Ihr Verhalten gegenüber dem Hund nicht zu oft oder abrupt. Ein bedächtiger und konsistenter Ablauf einer Übungseingeit ist der Schlüssel zu einem gut ausgebildeten Pitbull.

Besitzer ist der Chef
Sobald der Welpe das Haus betreten hat, soll der Besitzer damit anfangen, sich als „Rudelführer“ zu profilieren. Der Kleine soll vorzugsweise nur von ihm gefüttert werden, damit er weiß, wer die fütternde Hand ist. Auf diese Weise lernt der Hund den Geruch des Besitzers kennen und ihn von allen anderen unterscheiden. Er soll immer an Seite seines Herrchens bzw. hinter ihm herlaufen, sowie nie an der Leine zerren.

Wie soll man reagieren, wenn der Welpe beißt oder zwickt


Wenn der Welpe zu zahnen anfängt, ist es natürlich, dass er den Besitzer und Menschen um ihn herum gelegentlich zu beißen versucht. Hat der Vierbeiner nun mal zugeschnappt, soll man sofort zurücktreten und den Hund eine kurze Weile ignorieren. Pitbulls mögen normalerweise menschliche Gesellschaft und dieses neue Verhalten des Besitzers lässt den Welpen Zusammenhänge zwischen der eben begangenen Tat und einer merkwürdigen Reaktion des Herrchens herstellen und beim nächsten Mal mehr vorsichtig mit seinem Beißwunsch zu sein.

Zuneigung ist notwendig
Mit Blick auf jeweils unterschiedliches Verhalten des Besitzers realisiert der Pitbull langsam die Auswirkungen seiner Handlungen. Ein denkender Besitzer zeigt seinem Welpen immer Anerkennung und Liebe, bleibt geduldig bei der Erziehung und dem Training, regt sich nicht über Kleinigkeiten auf und denkt immer daran, dass es eben ein Tier und kein Mensch ist, welches halt eine längere Leitung hat.

Man soll ebenfalls im Auge behalten, dass Pitbulls von Natur aus sehr dominant sind, so ist eine angemessene Erziehung von jung auf notwendig. Der Hund fühlt Schwächen und Nachgiebigkeit seines Besitzers sehr wohl heraus und versucht in diesem Fall die Führung zu übernehmen.

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