Wie trainiert man einen Wachhund

Die Ausbildung eines Wachhundes beinhaltet verschiedene Trainingstechniken. Je früher man damit beginnt, desto effizienter erweist sich das Ergebnis. Dies hängt mit den vom Hund bereits gelernten Verhaltensweisen zusammen, z. B., der Hund weiß, er dürfe nicht auf einen Menschen springen; ihm nun den Gegensatz beizubringen zu wollen könnte ihn verwirren. Eine Wachhund-Ausbildung soll am besten durch professionelle Hundetrainer übernommen werden, weil sie sich mit Techniken auskennen, wie einem Begleithund die Funktionen eines Wachhundes anzutrainieren sind.

Einen Wachhund zu Hause trainieren

# Grundgehorsam ist die erste Phase in der Ausbildung eines Wachhundes. Im Gegensatz zu einem Begleithund ist vom Wachhund zu erwarten, dass er auf jeden Befehl seines Herrchens mit sofortiger Wirkung und in geeigneter Weise reagiert. Der Hund lernt Sprach- wie Handzeichen für die Kommandos „Sitz“, „Platz“, „Bei Fuss“ usw. befolgen. Niemand anderer außer dem Hundebesitzer darf bei der Ausbildung des Hundes Befehle geben, denn ein Eindringling könnte versuchen, das Tier durch Kommandos steuern zu versuchen. Grundsätzlich hat der Hund Befehle von seinem Besitzer und jedem Fremden auseinander halten zu können und ebenfalls keine Leckereien von dem Letzteren anzunehmen.

# Als nächstes wird der Hund ausgebildet, seinen Besitzer über die Anwesenheit eines Fremden oder Eindringlings durch Bellen oder Knurren zu informieren wie auch das Bellen auf ein Kommando einzustellen. Ein guter Wachhund ist sehr territorial, selbstsicher und durchsetzungsfähig und, wenn er nach dem Befehl „Halt“ weiter kläfft oder knurrt, dann hat es etwas auf sich und man soll sich aufhorchen.

# Der Hund soll sich anderen Tieren wie Katzen oder anderen Hunden gegenüber gleichgültig verhalten und nicht einer läufigen Hündin hinterherlaufen. Ihm sollen auch die Grenzen des Eigentums seines Herrchen bewusst sein.

# Ein Wachhund soll einen Eindringling sowohl auf das Kommando seines Besitzer als auch infolge der potenziellen wahrgenommenen Gefahr angreifen. Wenn der Hund diese Fähigkeit besitzt, ist er keinesfalls alleine mit dem Besuch allein zu lassen, weil der Vierbeiner dessen Handlungen oder Gesten als bedrohliche falsch interpretieren und beißen kann.

# Ein Wachhund sollte nicht nur mit seinem als Trainer auftretenden Hundebesitzer, sondern auch mit anderen Familienmitgliedern einschließlich Haustieren täglich verkehren. Deshalb ist es notwendig, dass Erwachsene wie Kinder in der Familie für den Hund regelmäßig sorgen und ihn pflegen.

Einige beliebte Rassen von Wachhunden

  • Akita Inu
  • American Bulldog
  • American Pitbull Terrier
  • Bullmastiff
  • Dobermann
  • Deutscher Schäferhund
  • Riesenschnauzer
  • Komondor
  • Kunming Wolfshund
  • Rhodesian Ridgeback
  • Rottweiler
  • Staffordshire Terrier
  • Tibetan Mastiff

Der Besitz eines Wachhundes bedeutet sehr viel Verantwortung für seinen Besitzer.

Ein Kommentar

  1. Ich lebe in Thailand und habe einen Thai Bangkaew Hund, den ich gerne als Wachhund trainieren wuerde. Dh er soll das Grundstueck und uns gegenueber Fremden verteidigen. Nicht durch agressives Verhalten sondern er soll bellen, wenn etwas aussergewoehnliches passiert. Fremde Personen am Zaun zb.
    Wie gesagt, ich habe das Problem, dass in Thailand keiner wirklich soetwas macht. Hundeschulen gibt es kaum und wenn dann in Touri Gebieten oder in der Hauptstadt aber nicht auf dem Land. Also muss ich versuchen es soweit wie moeglich selber zu machen. Aber wie?
    In welchem Alter fange ich damit an? Wie sind die einzelnen Schritte die ich der Reihe nach durchlaufen sollte mit dem Hund?
    Und das Wichtigste, wer kennt einen ThaiBangkaew Hund und kann mir sagen ob er dafuer ueberhaupt geeignet ist. Ich will meinen Hund nicht unbedingt zu etwas zwingen was er von Natur aus nicht kann.
    Wuerde mich ueber Antworten freuen
    Gruss aus Thailand Karl

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