Zwergmops als Haustier bedeutet Verantwortung

Der Mops ist eine der ältesten Hunderassen der Welt und auch einer der beliebtesten Familienhunde wegen seines niedlichen Aussehens. Die Rasse hat einen orientalischen Ursprung und war ein Favorit unter buddhistischen Mönchen sowie Chinesen. Im 16. Jahrhundert wurden die Hunde nach Westeuropa gebracht. Bald waren sie in den europäischen Königshäusern sehr beliebt. 1885 erkannte der American Kennel Club sie als eine eigenständige Rasse an. Die Rüden sind etwa 30 – 50 cm, die Hündinnen 25 bis 30 cm am Widerrist hoch.

Allgemeine Information
Viele Anzeigen von Züchtern enthalten so was wie „Teacup-Mops zum Verkaufen“. Sollte einer versuchen, den gekauften Mops in eine Teetasse hineinzupassen! Geht meistens nicht. Der Begriff „Teacup“ verweist lediglich auf eine sehr kleine Größe des Hundes. Jedenfalls sollen Sie sich keine Sorgen wegen des Platzmangels machen und der kleine Hund wird schon Ihren Kindern genug Unterhaltung besorgen. Jedenfalls ist es ratsam, sich vor dem Kauf eines Welpen über diese Rasse und über ihre Besonderheiten zu informieren.

Ähnlich den üblichen Möpsen sind die Zwergmöpse kompakt, muskulös und quadratisch gebaut. Sie haben ein stark faltiges Gesicht mit einer schwarzen Stupsnase. Diese Hunde besitzen ein ausgeglichenes Temperament und sind sehr freundlich. Auch aufgewachsene Möpse bleiben sehr verspielt und lieben ihre Spielzeuge mit den Läufen zu „boxen“. Sie benötigen nicht viel Bewegung und ein kurzer täglicher Auslauf und etwas Spielzeit zu Hause würden dem Vierbeiner genügen. Ihre Falten sollen häufig von dem angesammelten Schmutz gereinigt werden. Tägliches Bürsten des Fells hilft es sauber zu halten und tote Haare zu entfernen. Weil die Möpse ein bisschen stur von Natur aus sind, erfordern sie Geduld bei der Ausbildung. Besitzer der Welpen sowie der ausgewachsenen Möpse müssen mit ihnen auf der Hut sein, um sie wegen ihrer kleinen Größe ungewollt nicht auf irgendwelche Weise zu verletzen.

Reinrassige Möpse haben wenig gesundheitliche Probleme.

Hybride
Zur Zucht der Zwergmöpse werden immer die kleinsten und schwächsten Tiere angepaart. Die zusätzliche Selektion auf Kleinwuchs schmälert die Reinrassigkeit und führt eine Reihe von gesundheitlichen Problemen herbei. Diese Möpse sind manchmal dermaßen klein, dass sie leicht in Teeschalen hineinpassen. Diese Tatsache wird immer durch unverantwortliche Züchter hervorgehoben, damit die Tiere an unvorsichtige Kunden verkauft werden können. Diese Möpse sind kleiner als ihre Wurfgeschwister und werden bei solcher Zucht mit jeder Generation immer schwächer.

Kreuzungen
Ein Mops-Chihuahua-Hybrid sieht ziemlich ähnlich dem eigentlichen Zwergmops aus, hat lediglich eine etwas längere Schnauze und dünnere Beine.

Eine Reihe von Fragen sollen Sie sich beantworten, bevor Sie sich einen Zwergmops ins Haus bringen. Sie können das Hündchen als Haustier genießen, jedoch sollen für nicht seltene Tierarztbesuche bereit sein. Die Zwergmöpse haben häufig Hypoglykämie, Knie- und Hüftprobleme, Gehirndefekte, Nierenprobleme, Herzerkrankungen, brüchige Knochen, Hauterkrankungen und vieles mehr. Sie können leicht verletzt und sogar getötet werden, wenn, z. B. ein schwerer Gegenstand auf sie fällt. Aus diesem Grund sind sie keine gute Wahl für Kinder unter 8 Jahren.

Ein weiteres großes Problem mit den Zwergmöpsen ist ihre beschränkte Fähigkeit, zu gebären. Ihre geringe Größe macht diesen Prozess sehr schwierig für sie, so dass die natürliche Entbindung fast unmöglich wäre. Die natürliche Geburt ist mit schweren gesundheitlichen Risiken für die Hündin verbunden. Normalerweise ist ein Kaiserschnitt erforderlich.

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